Enterprise Gamification

gamification

 

In dieser Woche wurde uns das Thema Enterprise Gamification vorgestellt, welches auch die letzte Präsentation des Seminars aktuelle Fragen des organisationalen Lernens ist. Wie die Zeit vergeht, so ist das Wintersemester schon wieder um.

Doch was versteht man unter Enterprise Gamification? Gamification kommt vom englischen Wort game und wird im deutschsprachigen Raum als Gamifizierung oder Spielifizierung übersetzt. Laut dem Gabler Wirtschaftslexikon (o.J.) ist Gamification „die Übertragung von spieltypischen Elementen und Vorgängen in spielfremde Zusammenhänge mit dem Ziel der Verhaltensänderung und Motivationssteigerung bei Anwenderinnen und Anwendern“.

Der Begriff Gamification war mir noch nicht so bekannt. Jedoch kommt beispielsweise das Sammeln von Bonusmeilen der Fluggesellschaften aus der Spielewelt und da sammele ich sogar selbst mit. Dieses Konzept dient der Steigerung der Kundenbindung. Firmen verfolgen aber auch andere Ziele mit Gamification, z.B.: Steigerung der Produktivität, notwendige Verhaltensweisen erproben oder Mitarbeiter können sich über Unternehmensstrukturen informieren (Pieniazek, 2015).

In der Präsentation wurden schon einige Beispiele aus der Praxis aufgezeigt. Jedoch bin ich bei meiner Recherche für den Blogpost auf zwei weitere interessante Beispiele gestoßen.

Uniseminar als Computerspiel:

An einer Universität im US-Bundesstaat Indiana werden Computerspiele im Hörsaal zur Motivation eingesetzt. Dabei hat Professor Sheldon eine Art Onlinerollenspiel entwickelt. Die teilnehmenden Studenten müssen keine klassischen Aufgaben lösen, sondern Quests, wofür sie Erfahrungspunkte bekommen. Dieses Seminar ist bei den Studenten sehr beliebt, die Aufmerksamkeit im Unterricht ist sehr hoch und die Noten sind besser, so Sheldon (Iwanetz, 2011).

Microsoft Ribbon Hero:

Bei Microsoft Ribbon Hero müssen die Nutzer verschiedene Aufgaben erfüllen und werden spielerisch in die Welt von Excel, Word und PowerPoint eingeführt. Der Protagonist dieses Spiels ist die Büroklammer Clippy. Diese entführt den Anwender in die eher unaufregende Welt von Office. Für die, die Hilfe benötigen oder mehr über die Tools erfahren möchten, gibt es Foren und Tutorials (Pieniazek, 2015).

Besonders spannend finde ich das Uniseminar in Form eines Computerspiels. Daran würde ich auch Gefallen finden. Was haltet ihr davon?

 

Quellen:

Bildquelle: Zugriff am 25.01.2017 unter https://hwzdigital.ch/wp-content/uploads/2016/12/gamification.jpg

Gabler Wirtschaftslexikon (o.J.): Gamification. Zugriff am 25.01.2017 unter http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gamification.html

Iwanetz, R. (2011): Weil wir alle Spielkinder sind. Zugriff am 25.01.2017 unter http://www.taz.de/!5116090/

Pieniazek, J. (2015): Spielend zum Erfolg: 5 Enterprise Gamification-Beispiele. Zugriff am 25.01.2017 unter http://www.mittelstand-die-macher.de/management/personal/spielend-zum-erfolg-5-enterprise-gamification-beispiele-14799

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3 Gedanken zu “Enterprise Gamification

  1. Die Idee mit dem Computerspiel als Uniseminar fand ich sehr interessant. Die Umsetzung in Deutschland sehe ich jedoch kritisch, weil die Verantwortlichen in der Politik, wie es weiter im Artikel heißt, in weiten Teilen „digital ahnungslos“ sind. Ich hoffe das wir bald soweit sind den nächsten Schritt in diese Richtung zu gehen…

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  2. Auch ich fände ein Uniseminar, das als Computerspiel aufgebaut ist recht interessant. Die Inhalte könnten spielerisch rübergebracht werden und am Ende könnte statt einer Klausur ein großes Quest stehen, mit dem das Wissen der Teilnehhmer überprüft wird. Genauso interessant für einige Studienrichtungen kann ich mir aber auch vorstellen, ein Seminar einzuführen, in dem eben solche Games zusammen erstellt werden. Besonders kreative Studienrichtungen und solche in denen das Programmieren eine große Rolle spielt, kämen dafür in Frage.

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  3. Ich finde es auch sehr spannend Gamification in die Uni zu bringen. Ich habe bei mir selbst schon festgestellt, dass der Stoff nicht immer langfristig hängen bleibt und vor allem bei eher trockenen Themen hält sich meine Motivation in Grenzen. Spielerische Elemente können da auf jeden Fall helfen. Ich fände es wirklich interessant, wenn es an der TUD auch einen Kurs in der Form geben würde. Ich würde auf jeden Fall teilnehmen 🙂

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