Social Software Tools

In dieser Woche lautete das Thema: Social Software Tools. Ich würde mal behaupten, dass jeder weiß um was es sich hierbei handelt. Aber wie wird es genau definiert? Im Gabler Wirtschaftslexikon wird Social Software definiert als ein „Sammelbegriff für Softwaretools, die der Unterstützung von Personen in den Bereichen Kommunikation und Zusammenarbeit, allgemein der Pflege sozialer Beziehungen dient. Der Begriff Social Software ist v.a. im Zusammenhang mit dem Begriff Web 2.0 aufgekommen, bezeichnet aber nicht nur Anwendungen wie Wikis oder Blogs, sondern ebenso Chats, Foren o.ä.“ Diese Tools eignen sich besonders für mittelständische und große Unternehmen, die international agieren und in denen die Mitarbeiter über unterschiedliche Zeitzonen hinweg arbeiten (Computerwoche, 2008, S.22).

Doch worin unterscheiden sich Wikis, Blogs und Foren? Und für wen sind sie geeignet?

Wikis:

Wikis sind eine Sammlung von einzelnen Dokumenten, die sich meist in Paragrafen aufteilen lassen. Der Vorteil liegt darin, dass es verschiedenen Autoren ermöglicht, Texte zu entwickeln, zu ändern und diese Veränderungen jederzeit nachzuverfolgen. Sie eignen sich besonders für komplexe und qualitative anspruchsvolle Texte, die von mehreren Personen an unterschiedlichen Standorten entwickelt werden sollen (Computerwoche, 2007, S.24).

Weblogs:

Bei Weblogs gibt es im Gegensatz zu den Wikis nur einen Autor und dieser verfasst Posts, die nachträglich nicht mehr geändert werden. Der Autor des Blogs gibt somit die Diskussionsthemen vor. Vorteilhaft ist hier, dass der Autor unmittelbares Feedback erhält und die Kommentare allen Lesern in chronologischer Reihenfolge anzeigt werden. Jedoch nützt ein Unternehmensblog nichts, wenn die Mitarbeiter nicht bereit sind, Beiträge kritisch zu kommentieren, zu hinterfragen und weitere Ideen mit einzubringen. Des Weiteren muss der Autor zum Austausch einladen und den Dialog führen wollen (Computerwoche, 2007, S.24).

Foren:

In Foren können Menschen Informationen austauschen und schnelle, unkomplizierte Frage-Antwort-Dialoge führen. Sie sind ebenso wie Blogs themenorientiert und dienen der Diskussion der Nutzer untereinander. Im Gegensatz zu Blogs können hier auch Mitarbeiter eigene Diskussionen einleiten, die sie beschäftigen. Jedoch kann es bei Foren schnell passieren, dass die Übersicht verloren geht, da es einer größeren Zahl an Mitarbeitern ermöglicht, Meinungen und Informationen zu publizieren (Computerwoche, 2007, S.25).

Um erfolgreich mit diesen Instrumenten zu arbeiten, sollte die technische Bedienbarkeit möglichst einfach sein und den Mitarbeitern vor allem Spaß machen, denn sonst werden sie kaum Akzeptanz finden (Computerwoche, 2008, S.23). Natürlich kann es sein, dass solche Tools beispielsweise von den „Alteingesessenen“ Mitarbeitern nicht akzeptiert werden, aber die zukünftigen Mitarbeiter sind mit Google, YouTube und sozialen Netzwerken wie Facebook aufgewaschen. „Diese „Digital Natives“ wollen sich am Arbeitsplatz genauso vernetzen wie privat“ (Computerwoche, 2008, S.23).

 

Quellen:

Computerwoche (2007). Wiki, Weblog oder Forum? Zugriff am 13.12.2016 unter https://wwwdb.dbod.de:3664/document/CW__2007120710038127352301334264

Computerwoche (2008). Firmen umwerben die Web-Generation. Zugriff am 13.12.2016 unter https://wwwdb.dbod.de:3664/document/CW__2008080138450484455888424031

Gabler Wirtschaftslexikon (2016). Social Software. Zugriff am 13.12.2016 unter http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/social-software.html

 

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Ein Gedanke zu “Social Software Tools

  1. Ich möchte auf deinen letzten Absatz eingehen. Ich denke das Problem mit den „Alteingesessenen“ hat man bei jeder Neuerung. Das Problem ist bloß, dass man diese im Zuge der Digitalisierung nicht verliert. Dazu sind sie zu wertvoll für das Unternehmen. Ziel muss es also sein eine gesunde Mischung zwischen digitalen und realen Netzwerken und deren Verbindung zu schaffen.

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