Corporate Creativity

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„Glaube daran, dass Du die Welt verändern kannst.“

„Leiste jeden Tag einen Beitrag.“

„Radikale Ideen sind keine schlechten Ideen.“

Dies ist keine Beschwörungsformeln, sondern Unternehmensgrundsätze von Hewlett Packard (Meyer, 2010, S.7).

In dem heutigen Vortrag drehte sich alles um das Thema „Corporate Creativity“. Dabei muss ich den vier Vortragenden ein Kompliment aussprechen, sie haben den Sachverhalt wirklich sehr schön dargestellt, auf eine sehr kreative Art und Weise. Zum Ende hin wurde leider die Zeit etwas knapp und die vierte Referentin musste sich bei dem fünften Punkt Basis Corporate Creativity und der kritischen Würdigung etwas beeilen. Was ich etwas Schade fand, da deutsch nicht ihre Muttersprache ist und sie vielleicht etwas mehr Zeit benötigt hätte. Aber trotz alledem fand ich den Vortrag spitze!

Doch was ist Corporate Creativity eigentlich genau?

Ich würde es übersetzen als unternehmerischer Kreativität bzw. wie man Kreativität im Unternehmen fördern kann. Meine Definition ist gar nicht so falsch. In der Literatur wird Corporate Creativity nämlich beschrieben „als Teil der Unternehmensführung alle Bedingungen und Maßnahmen eines Unternehmens, kreatives Potential zu nutzen und zu fördern, um die Innovationsfähigkeit zu steigern“ (Meyer, 2016).

Die Führungskräfte verfügen meist über sehr viel Expertise und Know-how wie beispielsweise das Verstehen von Bilanzen oder auch die Führung von Mitarbeitern. Jedoch fällt ihnen das Querdenken bezogen auf die Ideenentwicklung häufig schwer, welches in der heutigen Zeit sehr wichtig ist. Die Manager sollten Regeln brechen, statt Regeln folgen. Sie sollten statt den Status quo, ihr Unternehmen in eine Bruchstätte genialer Ideen verwandeln (Meyer, 2009).

Von der Amtsstube zur Ideenfabrik:

Um das Unternehmen in eine Ideenfabrik zu verwandeln, müssen bestimmte Rahmenbedingungen geschaffen sein, denn die Mitarbeiter sind nicht von selbst kreativ, so Dr. Meyer (2009).

  1. Magische Visionen entwickeln: Von den Managern werden zwar unternehmerische Ziele formuliert, jedoch fehlt oft die Magie/der Zauber, der Begeisterung bei den Mitarbeitern auslöst.
  2. Kluge Köpfe suchen: Hierbei sollten Mitarbeiter ausgewählt werden, die Wissen aus den unterschiedlichsten Bereichen haben, denn nur so können ausgewöhnliche Ideen entstehen.
  3. Schwarze Löcher im Know-how stopfen: Schwarze Löcher in den Kompetenzen blockieren täglich neue Ideen. Meist werden sie jedoch erst gar nicht bemerkt.
  4. Schaffung von Freiräumen für kreatives Denken: Denn werden die Arbeitsabläufe zu stark durchgetaktet, sinkt die Kreativität der Mitarbeiter.

 

Quellen:

Bildquelle. Zugriff am 21.11.2016 unter http://www.beobachter.ch/typo3temp/pics/kreativitaet_0ad663762d.jpg

Meyer, J.-U. (2009). Corporate Creativity – Unternehmen zu Ideen-Fabriken entwickeln. Zugriff am 21.11.2016 unter http://www.business-wissen.de/artikel/corporate-creativity-unternehmen-zu-ideen-fabriken-entwickeln/

Meyer, J.U. (2010). Corporate Creativity – Eine Studie der innovativsten Unternehmen der Welt. Zugriff am 21.11.2016 unter http://www.ideeologen.de/fileadmin/ideeologen/Medienordner/Downloads/Corporate%20Creativity%20Studie.pdf

Meyer, J.-U. Corperate Creativity. Die Ideeologen – Informationsportal. Zugriff am 21.11.2016 unter http://innovationsmanagement.ideeologen.de/innovationskultur/innovationskultur-im-management/corporate-creativity

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Ein Gedanke zu “Corporate Creativity

  1. Sehr schöne Zusammenfassung. Der Punkt 4 ist genau das was ich als kritisch betrachte an dem Konzept. Freiräume schaffen klingt erst mal gut, bedeutet aber für das Unternehmen, dass die Angestellten während der Arbeitszeit anderweitig beschäftigt sind. Bevor ich als Chef das zulassen würde, müsste ich erst sicher gehen, dass die Zeit im Interesse des Unternehmens genutzt wird. Deswegen mein Punkt 3.5 Vertrauensbasis schaffen…

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